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Kommentar zu Werbung für rechte Seiten und Kastration unserer Grundrechte von Olaf Boos

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Früher Bücher heute Internet

Von Katharina, 12.10 2003, 22:14:09

Sehr geehrter Herr Boos,

Sie schreiben:

>Mit diesem »Pilotprojekt« soll wohl die Akzeptanz der Bevölkerung für staatliche Bevormundung, pardon, Filterung getestet werden. Auch wenn die angeordneten technischen Massnahmen letztlich lächerlich sind, eine Akzeptanz der Sperrung ansich wäre ein Dammbruch ("damals hat doch auch keiner gemotzt"), daher ist Widerstand hier erste Bürgerpflicht zwecks Verteidigung rechtsstaatlicher Grundwerte.
Ich stimme hier mit Ihnen überein. Es scheint sich hierbei tatsächllich um ein »Deckmäntelchen« zu handeln, um staatliche Bevormundung durchzusetzen und das Deckmäntelchen dient des weiteren der Tarnung bürgerlicher Endmündigung.

>Als erstes »Resultat« kann Herr Büssow sich auf die Fahnen schreiben, dass er den zu sperrenden Seiten einen erheblichen Zulauf beschert hat, eine Werbeaktion für rechte Seiten – und das mit öffentlichen Mitteln, ähem.
Auch ich habe eine der »zu sperrenden Seiten« auf meinem Computer gespeichert, rufe diese regelmäßig auf, kurbele hierbei die »Zugriffsdatei« in die Höhe, nicht des Inhaltes sondern des Deckmäntelchens wegen!

>Der Kampf gegen Rechts funktioniert nicht mit staatlich verordneter Blindheit, sondern _nur_ durch Aufklärung!
>
Demokratie ist immer in Gefahr, wenn da Menschen sich einbilden, sie müßten zensieren und andere Menschen durch Internetzensur endmündigen!


Mit freundlichen Grüßen


Katharina





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Kommentare



    Neu oder wichtig:
    O-Töne: Die Wahrheit aus Düsseldorf
    Siehe auch: Assoziations-Blaster zum Thema Informationsfreiheit
    Nur Spammer wollen E-Mail-Adressen kaufen, sammeln, verkaufen. Also lassen Sie das.