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Kommentar zur Erklärung zur Informationsfreiheit

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Freiheit ist gerade heute auch Informationsfreiheit

Von Astrid Schmitt, 23.03 2002, 11:09:40

Richtig – unbestritten bekämpfenswerte Inhalte auszublenden statt ihre Wurzeln zu erforschen und diese zu bekämpfen, ist nicht nur falsch, sondern regelrecht peinlich, Vogel-Strauß-Politik, um nur die freundlichste Assoziation zu nennen.
Das wäre ja noch nicht mein Problem. Mein und unser aller Problem wird es aber sehr ernsthaft dadurch, dass der viel zitierte mündige Bürger im Begriff ist, in rasender Geschwindigkeit seine nur durch jahrhundertelanges Ringen erhaltenen Grundrechte zu verlieren und mit ihnen auch gleich noch jede Möglichkeit,
sich als Gruppe gegen solche und andere hochgradig antidemokratischen Tendenzen zu organisieren, weil ja offenbar nunmehr andere, nicht einmal klar legitimierte Gruppen darüber bestimmen, was wir, die Bürger sehen, lesen, verstehen, kritisieren usw. dürfen.
Wo das endet? Ganz einfach: im blinden Bürger, der nicht mehr nur nichts gegen schlimme Tendenzen unternehmen kann, sondern gar nichts mehr von ihnen weiß.
Das ist Zwang zur Bewusstlosigkeit. Und das ist in letzter Konsequenz, weil der Mensch sich nun einmal unter anderem sehr stark durch seine Fähigkeit zum Selbstbewusstsein auszeichnet, schlicht und einfach menschenunwürdig, antimenschlich!



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Kommentare



    Neu oder wichtig:
    O-Töne: Die Wahrheit aus Düsseldorf
    Siehe auch: Assoziations-Blaster zum Thema Informationsfreiheit
    Nur Spammer wollen E-Mail-Adressen kaufen, sammeln, verkaufen. Also lassen Sie das.